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Motivation beim Fernunterricht

Selbst in den besten Zeiten kann es sein, dass Kindern die Motivation zum lernen fehlt. Wenn man den ganzen Tag zu Hause bleiben muss kommt irgendwann der Punkt, wo Kinder schlichtweg keine Lust mehr haben, zu lernen. Wir haben für Sie ein paar Tipps gesammelt, wie man Kinder motivieren kann.

1. Lernumgebung

Eins der einfacheren Dinge, die Eltern angehen können, sind die Rahmenbedingungen, die das Lernen besser fördern können. Hat Ihr Kind die richtige Lernumgebung? Ist es ein Platz, wo es sich zurückziehen kann? Ist es ein heller, aufgeräumter Ort, wo es kaum Ablenkung gibt? Manchmal hilft es tatsächlich, den Platz zu ändern, an dem das Kind die Hausaufgaben macht. Oder es bekommt einen bestimmten Tisch und weiß, dass dies der Lerntisch ist. So kommt es besser in die richtige Lernstimmung und es fällt leichter, zwischen Arbeit und Freizeit zu unterscheiden.

2. Was für ein Lerntyp ist Ihr Kind?

Um ein Kind richtig motivieren zu können ist es entscheidend zu verstehen, wie ein Kind überhaupt die Dinge begreift. Was für ein Lerntyp ist er/sie? Muss alles besprochen werden? Muss alles aufgeschrieben werden? Ist Ihr Kind ein auditiver oder visueller Lerntyp? Muss das Kind vielleicht alles erst durchspielen, bevor es ein Konzept verstanden hat? Bessere Lernstrategien motivieren enorm. Hier finden Sie einen Link zu einem Lerntypentest: https://www.hallo-eltern.de/kind/lerntypentest-lerntypen/

3. Nicht zu viel Hilfe bei den Hausaufgaben

Obwohl man als Eltern die Kinder bei den Hausaufgaben unterstützen will und manchmal muss, sollte man vorsichtig sein, nicht zu sehr einzugreifen. Ein Grund für das lustlose Lernen kann manchmal sein, dass der Schulstoff nicht verstanden worden ist. Hier greift man als Elternteil manchmal gern ein und schießt über das Ziel hinaus. Hilfestellungen sind super, aber Eltern sollten vermeiden, die Hausaufgaben der Kinder übernehmen.

4. Manchmal hilft eine Belohnung/Strafe

Manchmal kann man ein Kind damit motivieren, dass es nach der gemachten Hausaufgabe ein Eis oder eine andere Belohnung gibt. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Genauso gut könnte es für eine Weile klappen, dass Tablets und Handys eingezogen werden, wenn nicht genügend gelernt wird. Aber das sind alles nur kurzfristige Erfolge, und man muss sich überlegen, ob man diese Strategie langfristig durchhalten will. Soll es immer ein Eis nach dem Lernen geben? Soll es immer Sanktionen hageln, wenn die Vokabeln oder mathematischen Formeln nicht gelernt wurden? Gerade die Verbote sind für das Familienleben ziemlich anstrengend. Gleich aufgeben sollte man aber auch nicht.

5. Bestätigung motiviert langfristig

Auch lernunwillige Kinder haben bestimmte Themen, die sie interessieren. Und da können Sie ansetzen. Loben und bestätigen bringt Selbstbewusstsein. Dieses verbesserte Selbstbewusstsein kann wiederum dazu führen, dass Ihr Kind auch die langweilige Geografieaufgabe meistert. Wir alle tragen sogenannte Glaubenssätze mit uns herum - "Ich kann kein Mathe" oder "Ich kann keine Fremdsprachen". Das behindert ungemein, denn damit machen wir unnötig alle Schotten dicht und geben dem als schwierig empfundenen Lernstoff erst gar keine Chance. Was bedeutet dies nun für die Lustlosigkeit beim Lernen? Wenn die Kinder Ihnen erzählen, dass der Schulstoff zu schwer ist und sie "ein Fach nicht können", muss man sie darauf aufmerksam machen, dass sie bestimmte Aspekte begriffen haben. So nach dem Motto: "Ja, bei Algebra hast du Schwierigkeiten, aber schau mal, bei Geometrie hattest du keine Probleme." Das macht sie jetzt nicht zu Mathe-Assen, aber lässt sie auch nicht in Hoffnungslosigkeit versinken, dass sie den gesamten Lernstoff nie kapieren werden.

6. Den Spaß nicht vergessen

Während dieser schwierigen Zeit kann es auch manchmal sein, dass ein Kind einfach den Kopf zum Lernen nicht frei hat. Sie tragen eventuell Sorgen mit sich herum und können sich nicht auf den Lernstoff konzentrieren. Dank der modernen Medien haben Kinder vielerlei Möglichkeiten, mit ihren Freunden virtuellen Kontakt zu haben, sich auszutauschen, online zu spielen und vieles mehr. Obwohl man immer überprüfen sollte, welchen Stoff die Kinder im Internet anschauen, ist ein interessantes und vielseitiges Internetangebot manchmal ein guter Ausgleich, und kann auch dazu beitragen, dass die Motivation zum Lernen wieder ansteigt.

Mit Fragen wenden Sie sich bitte an Counselorinnen:

Klara Fabina – counselor@giswashington.org

Ulrike Schweitzer – uschweitzer@giswashington.org

 

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